Im Laufe des Lebens verändert sich die Haut im Gesichtsbereich, und abhängig von genetischer Veranlagung sowie vom individuellen Lebensstil können sich Geschwülste bilden: gutartige, die aus Gründen der Ästhetik oder der Vorsorge entfernt werden, und bösartige Hauttumore, die manchmal langfristiger fachärztlicher Behandlung bedürfen.

Unsere Experten verfügen über mehr als 30 Jahre Erfahrung mit der chirurgischen Entfernung sowie mit der Therapie von Hauttumoren im Gesicht und versorgen Sie nach dem jüngsten Stand von Forschung und Wissenschaft.

Wann kommt ästhetische Parodontalchirurgie zum Einsatz?

Im Laufe des Lebens erkranken ungefähr 70 Prozent der Bevölkerung an Parodontitis. Diese entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates kann auf Dauer mit unterschiedlichen Symptomen einhergehen, zum Beispiel mit freiliegenden Zahnhälsen und Zahnfleischschwund. Neben der medizinischen Therapie von Parodontitis kümmern sich unsere Experten auch um die ästhetische Behandlung, die im Laufe der Erkrankung notwendig werden kann.

In manchen Fällen ist die Ursache für Zahnfleischschwund jedoch keine Parodontitis. Auch falsche Zahnputztechniken (zu starkes Schrubben mit harter Zahnbürste) oder bestimmte kieferorthopädische Behandlungen können Zahnfleischrückgang und freiliegende Zahnhälse verursachen.

Bei manchen Patienten sind Zahnkronen von sehr viel Zahnfleisch bedeckt und wirken deshalb optisch kurz. Oder es ist nach einer Zahnentfernung ein Defekt im Bereich des fehlenden Zahnes und damit eine unschöne Lücke entstanden. Der Aufbau von Gewebe harmonisiert in diesem Fall die Optik zuverlässig. Darüber hinaus kann es sein, dass von Karies zerstörte Zähne, bei denen es sich schwierig bis unmöglich gestaltet, eine Krone zu befestigen, durch chirurgische Maßnahmen verbessert, erhalten und wieder versorgt werden.

Gründe für einen chirurgischen Eingriff bei Hauttumoren

Tumore können bösartig oder gutartig sein, allgemein unterscheidet man jedoch vier Arten:

  • gutartige Tumore
  • bösartige Tumore (Hautkrebs)
  • Vorstufen von Hautkrebs
  • teilweise bösartige Hauttumore

Gutartige Hauttumore können sich grundsätzlich in jedem Alter bilden, treten aber vor allem bei Patienten in fortgeschrittenem Alter auf. Die häufigsten Ursachen für die Bildung von gutartigen Hauttumoren sind:

  • Sonneneinstrahlung
  • Stöße, Verletzungen oder Operationen
  • hormonelle Störungen
  • Fettgewebsansammlungen
  • Talgdrüsenwucherungen (Atherome)

Zu den Ursachen für die Bildung von bösartigen Hauttumoren hingegen gehören vor allem übermäßige Sonneneinstrahlung, Solarium und Sonnenbrand. Allein in Deutschland erkranken durch die Belastung mit UV-Strahlen jährlich ungefähr 140.000 Menschen an einer Form von Hautkrebs. Allen voran der schwarze Hautkrebs ist es jedoch, der für den Menschen lebensgefährlich werden kann.

Arten von bösartigen Hauttumoren

Zu den häufigsten Arten von Hautkrebs gehören etwa Muttermale, die sich im Laufe der Zeit verändern. Muttermale selbst sind zwar völlig normal, sie können sich jedoch in Einzelfällen bösartig entwickeln.

Auch ein sogenanntes Basalzellkarzinom sollte nach der Entdeckung so rasch wie möglich entfernt werden, andernfalls kann es in die Tiefe wachsen und von dort aus auch das umliegende Gewebe in Mitleidenschaft ziehen. Wird ein Basalzellkarzinom, das zu den bösartigen Hauttumoren gehört, rechtzeitig chirurgisch entfernt, liegt die Heilungschance bei nahezu 100 Prozent.

Des Weiteren können sogenannte Spinaliome in den Zellschichten der Haut oder auch in der Schleimhaut entstehen. Vor allem hellhäutige Menschen sind von diesem bösartigen Hauttumor betroffen, und auch hier ist die UV-Strahlung eine der verbreitetsten Ursachen.

Faktoren, die das Wachstum von bösartigen Tumoren auf der Haut begünstigen können, sind außerdem starkes Rauchen und/oder Alkoholkonsum, chronische Entzündungen bzw. chronisch nicht verheilte Wunden und Narben sowie allgemeine Schwächung der Abwehrkräfte in Folge von Erkrankungen.

Behandlung von Hauttumoren

Die Behandlung durch die Experten unserer Praxis deckt das gesamte Spektrum der Hauttumorchirurgie sowie die Therapie sämtlicher Arten von Hauttumoren im Gesicht ab.

In der Regel reicht für einen ambulanten Eingriff eine örtliche Betäubung aus, sodass Sie keine Belastung durch eine Operation befürchten müssen. Auch lassen sich viele Hauttumore in kurzer Zeit entfernen. Die Entfernung von gutartigen Geschwülsten oder einzelnen Leberflecken nimmt oft nur wenige Minuten in Anspruch.

Früherkennung kann Leben retten

Bei gutartigen Hautveränderungen, die als ästhetisch störend empfunden werden (etwa Fibrome, Warzen, Grützbeutel oder unauffälligen Muttermale), liegt eine operative Entfernung ganz in der Entscheidung des Patienten. Anders verhält es sich bei auffälligen Leberflecken, die sich bereits bösartig verändert haben oder in einem Vorstadium sind – in diesen Fällen ist zeitiges Handeln wichtig.

Vor allem beim schwarzen Hautkrebs, der aggressivsten Form, ist die Früherkennung in vielen Fällen lebensrettend. Mit fachärztlicher Hauttumorchirurgie entfernen wir im Fall dieses sogenannten malignen Melanoms das Gewebe auch dann schon, wenn wir eine Vorstufe entdecken. Nachdem das Gewebe aus der Haut geschnitten wurde, lassen wir es feingeweblich im Labor auf mögliche Krebszellen oder Vorstufen davon untersuchen.

Für jede Art von chirurgischer Entfernung von Hauttumoren gilt, dass wir etwaige Narben auf der Haut mit modernen chirurgischen Verfahren wie der sogenannten Hautlappenplastik so unsichtbar wie möglich gestalten können.

Häufige Fragen

Wie aufwendig ist so ein Eingriff?

Es kommt auf die Diagnose und den Umfang an. In der Regel können sie jedoch nach einem kurzen chirurgischen Eingriff bei örtlicher Betäubung die Praxis wieder verlassen. Für die Heilungsphase erhalten Sie von uns hilfreiche Tipps zur Nachbehandlung und, wenn notwendig, zum Verbands- oder Pflasterwechsel.

Bereitet der Eingriff Schmerzen?

Dank moderner Betäubungsmethoden durch unsere praxisinternen Anästhesisten können wir jede Art von chirurgischem Eingriff für Sie völlig schmerzfrei durchführen. In den meisten Fällen genügt eine örtliche Betäubung.

Was muss ich nach so einem Eingriff beachten?

Sonnenbestrahlung ist generell nicht zu empfehlen, nach der chirurgischen Entfernung eines Hauttumors ist jedoch bis zu ein Jahr lang davon abzuraten. Dazu gehören Solariumbesuche und, in den ersten drei Monaten, auch Saunaaufenthalte.

Wie lange dauert die Heilungsphase?

Ungefähr zehn Tage nach dem Eingriff können wir die Nähte der Wunde entfernen, bei selbstauflösendem Nahtmaterial ist die Zeitspanne sogar nur etwa halb so lang. Bis zum Verblassen der durch den Schnitt entstandenen Narbe können ein paar Wochen vergehen. Es kommt jedoch auf den Einzelfall an: Je nach Befund kann die Heilungsphase sich auf vier Wochen ausdehnen.

Entstehen bei diesen Eingriffen Narben?

Narben entstehen bei jeder Art von Schnitt – jedoch wählen unsere erfahrenen Fachärzte die Schnittführung so, dass nach dem Abheilen der kleinen Wunde eine Narbe kaum mehr zu sehen ist.

Patientenerfahrungen

Sehr kompetent + sehr freundlich = Viel Lebensqualiät gewonnen!
Ich bin seit etwa 3 Jahren bei Herrn Dr. Becher wegen einer Parodontitis (=Parodontose) in Behandlung. Er hat mir so viel Lebensqualität zurückgegeben, dass ich gar nicht oft genug „Danke“ sagen kann. Dr. Becher ist außerdem freundlich, drückt sich verständlich aus und nimmt sich die Zeit, die ICH brauche.
1.0Gesamtnote
Perfekte Versorgung, extrem kompetent, menschlich total einwandfrei.
Dr. Sebastian Becher hat mich über die komplette Zeitachse von 34 Monaten der Behandlung stets exzellent versorgt. Er vermittelte mir stets große Kompetenz und Sicherheit sowie stetiges Wohlbefinden.
Ebenso das gesamte Praxis-Team, einfach super.
1.0Gesamtnote
Überzeugende ruhige Art, nimmt sich viel Zeit für seine Patienten
Als Patient, der schon viel neg. Erfahrung mit anderen Zahnärzten gemacht hat, war ich sehr angespannt als ich die Praxis betrat. Mit viel Zeit und Verständnis wurde das Beratungsgespäch durchgeführt.
Relativ ruhig konnte ich dem Eingriff entgegen sehen…
1.0Gesamtnote

Wir freuen uns, einen wertvollen Beitrag zu Ihrer Gesundheit und Lebensqualität leisten zu dürfen.

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